841 – Siehe, ich mache alles neu!

841 – Siehe, ich mache alles neu!

Gott und die Erde, Sora, prompted by ChatGPT
Gott und die Erde, Sora, prompted by ChatGPT

Willkommen, liebe Leserinnen und Leser, liebe Hörerinnen und Hörer – und euch allen ein gesegnetes neues Jahr!

Wie jedes Jahr wurde auch für 2026 in Deutschland eine sogenannte „Jahreslosung“ ausgewählt – ein einzelner Bibelvers, der als geistlicher Impuls durch das ganze Jahr begleiten soll. Ein Satz, der Hoffnung weckt. Der Mut macht. Und der gleichzeitig eine Einladung ist: Trau Gott etwas zu – auch mitten in deinem Alltag.

„Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu!“
Offenbarung 21,5

Das ist kein billiger Werbespruch, keine fromme Durchhalteparole.
Das ist eine Zusage vom Höchsten selbst – von dem, der auf dem Thron sitzt.
Er sieht die Welt in Trümmern, die Herzen voller Narben, die Zeit voller Brüche – und er sagt:
Ich mache alles neu.

Diese Worte stammen aus der Offenbarung, dem letzten Buch der Bibel. Und ja – vieles darin ist geheimnisvoll, manchmal sogar bedrohlich. Aber gerade am Ende leuchtet etwas auf, das jede Dunkelheit sprengt: die neue Welt, die Gott schafft.

„Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr.“
Offenbarung 21,1

Das Meer – in der biblischen Sprache oft ein Bild für Chaos und Bedrohung – ist verschwunden.
Gott schafft nicht nur ein bisschen Frieden. Er verändert alles.
Nicht durch Zerstörung, sondern durch Neuschöpfung.

Hoffnung im Morgenlicht, Sora, prompted by ChatGPT
Hoffnung im Morgenlicht, Sora, prompted by ChatGPT

Was bedeutet das für deinen Alltag? Für deinen Januar? Für deinen Schmerz oder deine Sehnsucht?

„Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.“
Offenbarung 21,4

Er – Gott – wischt Tränen ab.
Stell dir das mal vor. Nicht metaphorisch. Ganz konkret.
Gott ist so nah, dass er dein Gesicht berühren kann.
Und er sieht jede Träne, die niemand bemerkt hat.
Er sagt nicht nur: „Wird schon wieder.“
Er sagt: „Ich sehe dich. Und ich mache es neu.“

Und dieses Neu beginnt jetzt.

Nicht erst am Ende der Welt. Nicht erst im Himmel.
Sondern heute. Mitten im Alltag. In deinem Chaos. In deinem Wunsch nach Veränderung.

In einem Artikel des pro Medienmagazins erzählt Markus Schanz, wie Gott sein Leben völlig neu gemacht hat: Nach einer Haftstrafe von fast drei Jahren erkannte er im Gefängnis seine Schuld und sprach ein Gebet, in dem er sich Jesus anvertraute. Dieser Moment veränderte alles. Schanz begann eine theologische Ausbildung, engagierte sich in einer Gemeinde und arbeitet heute selbst als Evangelist, unter anderem auch in Gefängnissen. Seine Geschichte zeigt eindrücklich, was geschieht, wenn Gottes Zusage „Siehe, ich mache alles neu“ konkret wird (Quelle: pro-medienmagazin.de).

Glaube hinter Gittern, Sora, prompted by ChatGPT
Glaube hinter Gittern, Sora, prompted by ChatGPT

So fängt es an: leise, tief, echt.
In dir. In mir. Wenn wir Gott Raum geben, das Alte loslassen – und ihn bitten, neu anzufangen.

Und weil solche Worte nicht nur gesprochen, sondern auch gesungen werden wollen, findest du hier ein Gebet in Versform – geschrieben als Song, der das Herz öffnet. Vielleicht wird daraus sogar ein echtes Lied für dein neues Jahr.

Du, der Himmel malt in Morgenlicht,
der Schatten in Versprechen bricht,
du sprichst in meine Müdigkeit:
„Ich mach dich neu – es ist so weit.“

Du siehst, was niemand wirklich sieht,
wo meine Hoffnung leise flieht,
du nennst mich bei dem Namen, echt,
und sprichst: „Du bist nicht schlecht, nur schlecht versteckt.“

Refrain:
Du machst alles neu, du beginnst in mir.
Mitten in der Wüste wächst ein Lied zu dir.
Du machst alles neu, selbst was lange brach,
wird zum Garten deiner Gnade – Tag für Tag.

Du weißt, wie schwer mein Gestern wiegt,
wie Schuld sich in mein Denken schmiegt,
doch du legst deine Hand auf mich,
und alles Alte weicht dem Licht.

Du schreibst Geschichte, auch mit mir,
nicht aus Papier, aus Gnade hier.
Ich atme neu, ich geh voran,
weil ich in deiner Nähe neu sein kann.

Refrain:
Du machst alles neu, du beginnst in mir.
Mitten in der Wüste wächst ein Lied zu dir.
Du machst alles neu, selbst was lange brach,
wird zum Garten deiner Gnade – Tag für Tag.

Bridge:
Wenn ich falle – hältst du mich.
Wenn ich zweifle – glaubst du an mich.
Wenn ich fliehe – holst du mich heim.
Denn du sagst: „Hier darfst du neu sein.“

Refrain:
Du machst alles neu, nicht nur außen – tief in mir.
Selbst in dunklen Tälern klingt dein Lied zu mir.
Du machst alles neu, deine Liebe reicht,
weiter als mein Schmerz, tiefer als mein Schweigen reicht.

Outro:
Siehe, ich mache alles neu – sagt der, der auf dem Thron sitzt.
Und ich glaub ihm. Heute. Und morgen.

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