842 – Von Feuerwerk, Müll und unserem Leben

842 – Von Feuerwerk, Müll und unserem Leben

Morgen nach dem Feuerwerk, Sora, prompted by ChatGPT
Morgen nach dem Feuerwerk, Sora, prompted by ChatGPT

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Hörer und Hörerinnen,

die Nacht war laut, bunt und spektakulär – und der Morgen danach zeigt ein anderes Bild: zerfetzte Papphülsen, Plastikreste, leere Flaschen. Der Jahreswechsel hat Spuren hinterlassen. Auf den Straßen. Und vielleicht auch in uns.

Die meisten gehen daran vorbei. „Wird schon jemand wegmachen.“ Die Stadtreinigung. Die anderen. Hauptsache, ich muss mich nicht kümmern. Doch was, wenn das mehr über uns aussagt, als uns lieb ist?

Die Bibel lädt uns ein, unser Leben aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten:

„Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch ist…? Denn ihr seid teuer erkauft worden. Verherrlicht also Gott mit eurem Leib!“
1. Korinther 6,19–20

Wenn mein Körper ein Tempel ist – wie gehe ich dann mit ihm um? Und weiter gedacht: Wie gehe ich mit meinem Leben um? Mit meinen Entscheidungen, mit meinen Worten, mit meinen Beziehungen?

Im Tempel, Sora, prompted by ChatGPT
Im Tempel, Sora, prompted by ChatGPT

Gott hat diese Welt gut geschaffen. Sehr gut sogar:

„Und Gott sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.“
1. Mose 1,31

Diese Worte stehen am Ende der Schöpfungsgeschichte. Ordnung. Schönheit. Sinn. Und dann kommt der Mensch. Und macht laut. Und hinterlässt Müll – äußerlich wie innerlich. Aber Gott gibt nicht auf. Er ruft zur Umkehr. Zum Aufräumen. Zur Erneuerung.

Vielleicht ist dieser vermüllte Bürgersteig ein Sinnbild: für eine Welt, in der jeder nur an sich denkt. Für ein Herz, das voll ist mit Altlasten. Für Beziehungen, die verschmutzt wurden durch Egoismus, Stolz oder Gedankenlosigkeit. Aber Gott sagt nicht: „Schau dir das Chaos an!“ Sondern: „Ich will dir helfen, es zu ordnen.“

Müllsammeln, Sora, prompted by ChatGPT
Müllsammeln, Sora, prompted by ChatGPT

Ich habe von einem Mann gelesen, der nach jeder Silvesternacht durch seine Straße geht und die Reste einsammelt. Obwohl er gar nichts gezündet hat. Als ihn ein Nachbar fragt, warum er das mache, sagt er nur: „Weil ich hier wohne. Weil es meine Straße ist.“

Genau das ist es. Dieses Leben ist deine Straße. Dein Herz ist dein Zuhause. Gott hat es dir anvertraut. Und er freut sich, wenn du aufräumst. Wenn du Verantwortung übernimmst. Wenn du neu anfängst.

Lebendige Neujahrsnacht, Sora, prompted by ChatGPT
Lebendige Neujahrsnacht, Sora, prompted by ChatGPT

Die gute Nachricht ist: Du musst es nicht allein schaffen. Gott hilft. Er schenkt Kraft, Weisheit und Vergebung. Jeden Tag neu.

Herr, manchmal ist in mir genauso viel Durcheinander wie auf den Straßen nach Silvester.

Hilf mir, den Dreck nicht zu übersehen – weder um mich noch in mir.

Zeig mir, wo ich Verantwortung übernehmen darf.

Und danke, dass du mir hilfst, Ordnung und Frieden zu finden.

Amen!

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