856 – Überzeugt und frei: Warum Glaube Freiheit braucht

856 – Überzeugt und frei: Warum Glaube Freiheit braucht

Spreche über deinen Glauben auch mit anderen, Sora, prompted by ChatGPT
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Liebe Leserinnen und Leser, liebe Hörerinnen und Hörer,

am 16. Januar wird in den USA der „Religious Freedom Day“ begangen. Ein Gedenktag, der an ein Gesetz von 1786 erinnert, mit dem die Religionsfreiheit festgeschrieben wurde. Was erstmal sehr amerikanisch klingt, ist in Wahrheit ein zutiefst christliches Thema – denn Glaube braucht Freiheit.

Jesus überzeugte durch Predigten, Sora, prompted by ChatGPT
Jesus überzeugte durch Predigten, Sora, prompted by ChatGPT

Jesus hat niemanden gezwungen, ihm zu folgen. Wer ihm nachfolgte, tat es freiwillig. Er hat nie mit Angst oder Zwang gearbeitet. Er hat gerufen. Er hat eingeladen. Und er hat auch klargemacht, dass es eine Entscheidung braucht.

„Will jemand mir nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir.“
Lukas 9,23

Das ist eine starke Aussage. Jesus sagt „will jemand“ – nicht „muss jemand“. Er ruft – aber er zwingt nicht. Er bietet das Leben an – aber er drückt es niemandem auf. Der Glaube ist keine Kette, sondern eine Einladung. Wer glaubt, tut das aus Überzeugung – oder gar nicht.

Das bedeutet auch: Wenn Gott selbst die Menschen in Freiheit entscheiden lässt, mit welchem Glauben sie leben, wie könnten wir dann je das Recht haben, anderen Menschen ihre Religion zu verbieten? Das bedeutet nicht, dass wir alle Religionen gutheißen. Es bedeutet auch nicht, dass alle Religionen gleich sind. Ganz im Gegenteil: Wer an Jesus Christus glaubt, der glaubt an die Wahrheit. Aber: Diese Wahrheit braucht keine Gewalt. Keine Vorschriften. Keine Angst. Sondern Zeugnis.

„Seid stets bereit zur Verantwortung vor jedermann, der Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist.“
1. Petrus 3,15

Gebet in einer offenen Kirche, Sora, prompted by ChatGPT
Gebet in einer offenen Kirche, Sora, prompted by ChatGPT

Diese Hoffnung macht einen Unterschied. Sie ist anziehend. Sie hat Kraft. Und sie überzeugt – nicht durch Lautstärke, sondern durch Echtheit. Nicht durch Drohung, sondern durch Liebe. Wenn wir Jesus bezeugen, dann tun wir das nicht gegen andere Religionen, sondern für ihn. Wer Christen sieht, soll neugierig werden. Wer Christen trifft, soll merken: Da ist etwas anders. Und wer fragt, warum wir glauben, der soll ehrliche und klare Antworten bekommen.

Darum geht es bei Religionsfreiheit: Nicht darum, alles gleich gültig zu finden. Sondern darum, dass niemand gezwungen werden darf. Und darum, dass unser Glaube im Wettbewerb der Weltanschauungen nicht durch Macht, sondern durch Wahrheit siegen will.

Die Bibel ist in dieser Frage eindeutig. Sie kennt keine Zwangsbekehrung. Sie kennt keine religiöse Polizei. Sie kennt aber die Kraft des Wortes, das Herzen verändert.

„So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi.“
Römer 10,17

Darum ist es unsere Aufgabe, zu predigen. Zu sprechen. Zu leben, was wir glauben. Und zu zeigen, dass Jesus kein Gedankengebäude ist, sondern eine lebendige Hoffnung. Wer das erkennt, wird selbst eine Entscheidung treffen wollen. Und genau das will Gott: Eine echte, freie, persönliche Entscheidung. Nicht aus Tradition. Nicht aus Angst. Sondern aus Überzeugung.

Christen mit einem Moslem im Gespräch, Sora, prompted by ChatGPT
Christen mit einem Moslem im Gespräch, Sora, prompted by ChatGPT

Ich habe einmal von einem Studenten gelesen, der aus einem muslimischen Land kam. In seinem Heimatland war es bei Strafe verboten, Christ zu werden. Doch als er in Europa lebte, begegnete er Christen, die ihn nicht bedrängten, sondern ehrlich von ihrem Glauben erzählten. Sie halfen ihm, beantworteten Fragen – und überließen die Entscheidung ihm. Nach zwei Jahren entschied er sich für Jesus. Nicht weil er musste, sondern weil er wollte. Das ist die Kraft von Freiheit.

So sollen auch wir leben: Überzeugt. Klar. Wahrhaftig. Aber niemals übergriffig. Gottes Wahrheit braucht keine menschliche Gewalt. Sie wirkt durch Liebe. Durch Geduld. Und durch das, was in uns sichtbar wird, wenn wir mit Jesus leben.

Wenn du an Jesus glaubst, dann sprich darüber. Lade ein. Sei offen. Aber überlasse die Entscheidung dem anderen. Denn genau das tut Gott auch.

Bibelkreis in einer Wohnung, Sora, prompted by ChatGPT
Bibelkreis in einer Wohnung, Sora, prompted by ChatGPT

Strophe 1:
Du hast mich gerufen, ganz ohne Zwang
Mit Liebe, die trägt, ein Leben lang
Du wartest geduldig, Tag für Tag
Bis ich mich dir öffne und sag: „Ja“

Refrain:
Du rufst mich frei – ich folge dir
Mit offenem Herz, ich hör dein Wir
Kein Druck, kein Muss, nur deine Hand
Die mich hält und sanft verstand

Strophe 2:
Hilf mir zu lieben, so wie du
Klar und ehrlich, mutig dazu
Nicht aus Angst, nicht aus Macht
Nur aus der Kraft, die Hoffnung macht

Refrain (Wdh.)

Bridge:
Mach mich zum Zeugen, echt und klar
Deine Wahrheit – sichtbar, wunderbar
Schenk freie Herzen, die dich sehn
Und mutig deinen Weg mitgehn

Refrain (Final):
Du rufst mich frei – ich geh mit dir
Dein Licht vor mir, dein Friede hier
Du zwingst mich nie – du liebst zuerst
Und ich geb dir mein Leben her

Amen.

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