
Willkommen zu einem neuen Tag mit einer neuen Andacht.
„Durch Umkehr und Ruhe könntet ihr gerettet werden, durch Stillsein und Vertrauen könntet ihr stark sein.“
Jesaja 30,15
Gestern war die Andacht ungewöhnlich kurz. Nicht, weil Gottes Wort weniger zu sagen gehabt hätte, sondern weil manchmal auch der Mensch Grenzen hat, der es weitergibt.
Der Kalender war voll, die Zeit knapp und vieles musste gleichzeitig bewältigt werden. Solche Tage kennst Du vielleicht auch. Am Ende bleibt schnell das Gefühl, nicht genug geschafft zu haben.

Durch den Propheten Jesaja erinnert Gott daran, dass Stärke nicht nur aus ständigem Tun entsteht. Ruhe, Vertrauen und das ehrliche Annehmen der eigenen Grenzen gehören ebenfalls zu einem gesunden Glauben.
Die kurze Andacht von gestern war deshalb kein wertloser Lückenfüller. Manchmal genügt ein einziger Gedanke, den Gott in unser Herz legt. Nicht die Menge der Worte entscheidet, sondern ob sie uns erreichen.

Auch heute musst Du nicht alles aus eigener Kraft schaffen. Du darfst Deinen nächsten Schritt gehen und darauf vertrauen, dass Gott selbst aus dem Wenigen etwas Wertvolles entstehen lassen kann.
Herr, danke, dass Deine Liebe nicht davon abhängt, wie viel ich leiste.
Hilf mir, meine Grenzen anzunehmen und Dir auch dann zu vertrauen, wenn nicht alles gelingt.
Schenke mir Ruhe für meine Gedanken, Klarheit für meine Entscheidungen und Kraft für den nächsten Schritt.
Lass mich erkennen, dass auch das Wenige in Deiner Hand genug sein kann.
Amen.
