Hey Leute – und herzlich willkommen, ihr Leserinnen und Leser, ihr Hörer und Hörerinnen da draußen.
Vielleicht sitzt du gerade mit Kopfhörern im Bus. Oder scrollst durch deinen Feed. Oder du hast dich ganz bewusst für diesen Text entschieden. Egal wie – schön, dass du da bist.
Heute geht’s um was ziemlich Echtes. Und auch ein bisschen unbequemes. Denn: Wie echt bist du eigentlich? Wie sehr stimmt das Bild, das du nach außen postest, mit dem, was wirklich in dir abgeht?

In den sozialen Medien geht vieles über Likes, Shares und Reels. Aber was, wenn Glaube nicht so funktioniert? Was, wenn Jesus nicht auf Reichweite guckt, sondern auf Herzweite?
Schauen wir mal, was die Bibel dazu droppt. Paulus schreibt an die Galater:
„Bin ich denn nun Menschen verpflichtet oder Gott? Oder suche ich etwa Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefallen wollte, wäre ich kein Knecht Christi.“
Galater 1,10
Oha. Harte Line. Paulus sagt basically: Wenn du versuchst, es allen recht zu machen, wirst du dich selbst verlieren. Er entscheidet sich ganz bewusst für Realness mit Gott – auch wenn’s ihn was kostet.

Jesus selbst war auch nie so „mainstream“ wie viele meinen. Er hat sich mit den Leuten abgegeben, die keine Plattform hatten. Die keine Fans, keine Reichweite hatten. Leute wie du und ich. Und was sagt er zu seinen Jüngern?
„Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben.“
Matthäus 5,14
Er sagt: Leuchte. Sei sichtbar. Aber nicht durch aufgesetzte Filter. Nicht durch shiny Stories. Sondern durch das, was du tust. Wie du lebst. Wie du dich in deiner Community bewegst.
Ich hab mal ein Interview mit einem Rapper gesehen, der gesagt hat: „Ich hatte Millionen Follower – aber niemanden, der echt war, wenn’s hart wurde.“ Das ist hängen geblieben. Weil: Community, die nur da ist, wenn du fresh bist, ist keine echte Community.
Glauben bedeutet: Ehrlich sein. Nicht jeden Tag heilig, aber jeden Tag bereit, ehrlich zu sagen: „Ich pack’s nicht allein. Aber ich will trotzdem bei Gott andocken.“

Du brauchst keinen perfekten Feed. Du brauchst Freunde, die dich sehen, auch wenn du messy bist. Und du brauchst einen Gott, der nicht wegscrollt, wenn du nicht funktionierst.
Jesus hat nie Likes verteilt. Er hat Leben verändert. Und das ist heute noch genauso. Echt sein ist der neue Fame.
Vielleicht ist genau heute der Moment, an dem du aufhörst, deine Seele zu filtern. Und anfängst, zu zeigen, was wirklich in dir steckt.
Und falls du dich fragst, wie das aussehen kann – fang klein an. Geh zu jemandem, der grade down ist. Schreib ’ne ehrliche Nachricht. Oder sag Gott, was wirklich in dir abgeht.
Er hört zu. Auch ohne WLAN.
Yo Gott,
ich hab lang nur gepostet – jetzt will ich reden.
Ich war busy, fake, gefiltert – aber du kennst mich echt.
Zieh mich raus aus dem Feed der Erwartungen.
Zeig mir, wie Realness geht.
Mach mich mutig – für echte Worte, echte Freundschaft, echten Glauben.
Ich will keine Show mehr. Ich will Nähe. Ich will dich.
Bleib in meiner Timeline, Gott. Für immer.
Amen!
