299 – Wasser aus dem Felsen

299 – Wasser aus dem Felsen

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Hörerinnen und Hörer,

heute betrachten wir eine kraftvolle Geschichte aus dem Buch Exodus, die zeigt, wie Gott auch in den schwierigsten Zeiten für uns sorgt. Die Israeliten befinden sich in der Wüste Sin und haben kein Wasser. Ihre Verzweiflung und ihr Murren sind verständlich, denn sie sind durstig und fürchten um ihr Leben. Doch wie sie sich verhalten, bringt wichtige Lehren für uns mit sich.

„Und die ganze Gemeinde der Kinder Israel zog aus der Wüste Sin ihre Tagereisen, wie ihnen der HERR befahl, und sie lagerten sich in Raphidim. Da hatte das Volk kein Wasser zu trinken. Und sie zankten mit Mose und sprachen: Gebt uns Wasser, daß wir trinken. Mose sprach zu ihnen: Was zankt ihr mit mir? Warum versucht ihr den HERRN?“

Exodus 17, 1-2

In ihrer Not wenden sich die Israeliten an Mose und verlangen nach Wasser. Sie fragen sich, ob Gott wirklich bei ihnen ist, ob ER sie nicht vergessen hat. Ihre Zweifel und Sorgen lassen sie vergessen, wie oft Gott sie schon gerettet hat. Diese Geschichte erinnert uns daran, dass Zweifel und Misstrauen uns blind machen können für die Wunder, die Gott in unserem Leben wirkt.

„Da aber das Volk daselbst dürstete nach Wasser, murrten sie wider Mose und sprachen: Warum hast du uns lassen aus Ägypten ziehen, daß du uns, unsre Kinder und unser Vieh Durstes sterben ließest? Mose schrie zum HERRN und sprach: Wie soll ich mit dem Volk tun? Es fehlt nicht viel, sie werden mich noch steinigen.“

Exodus 17, 3-4

Mose steht vor einem wütenden und verzweifelten Volk. In seiner Not ruft er zu Gott, und das ist ein wichtiger Punkt für uns alle. Wenn wir in schwierigen Situationen sind, sollten wir uns an Gott wenden, statt uns von unseren Sorgen überwältigen zu lassen. Gott hört uns und wird uns helfen, wenn wir Ihm vertrauen.

„Der HERR sprach zu ihm: Gehe hin vor dem Volk und nimm etliche Älteste von Israel mit dir und nimm deinen Stab in deine Hand, mit dem du den Strom schlugst, und gehe hin. Siehe, ich will daselbst stehen vor dir auf einem Fels am Horeb; da sollst du den Fels schlagen, so wird Wasser herauslaufen, daß das Volk trinke. Mose tat also vor den Ältesten von Israel.“ ()

Exodus 17, 5-6

Gott gibt Mose klare Anweisungen. Mose handelt nach Gottes Wort und bringt durch einen Schlag auf den Felsen das Wasser hervor. Dies ist ein starkes Symbol für Gottes Fürsorge und seine Macht, selbst in aussichtslosen Situationen Leben zu spenden. Es zeigt, dass Gott unsere Bedürfnisse kennt und auf wunderbare Weise erfüllt, wenn wir auf Ihn vertrauen.

Die Geschichte vom Wasser aus dem Felsen lehrt uns mehrere Dinge. Erstens, dass Gott immer bei uns ist, auch wenn es sich manchmal nicht so anfühlt. Zweitens, dass wir in unseren schwierigsten Momenten nicht verzweifeln, sondern zu Gott beten und auf Seine Hilfe vertrauen sollen. Drittens, dass Gott durch unser Vertrauen und unseren Glauben Wunder wirken kann.

Vielleicht kennen einige von euch das Gefühl, in einer „Wüste“ zu sein, in der alles trocken und hoffnungslos erscheint. Doch diese Geschichte ermutigt uns, daran zu glauben, dass Gott uns auch in der größten Not nicht verlässt. So wie das Wasser aus dem Felsen floss, so fließt auch Gottes Segen in unser Leben, wenn wir auf Ihn vertrauen.

Lasst uns beten:

Familie beim Beten, DALL·E, prompted by Chat GPT 4o
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Lieber Gott, wir danken Dir, dass Du uns nie verlässt, auch wenn wir uns manchmal in der Wüste des Lebens befinden. Hilf uns, Dir zu vertrauen und Deine Stimme in unseren Herzen zu hören. Schenke uns die Kraft, in schwierigen Zeiten zu Dir zu kommen und auf Deine Wunder zu hoffen. Amen!

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