
Hey und willkommen zur KI-Andacht.
Heute hörst du Folge 909 – „Was ihr nicht getan habt“.
Heute ist alles ein bisschen anders: Die Andacht kommt als Soul-Song. Der Text greift die Worte Jesu aus Matthäus 25,31–46 auf – und stellt eine ziemlich direkte Frage:
Was würde eigentlich passieren, wenn Jesus heute vor unserer Tür stünde?
Hör einfach hin.
Strophe 1
Als der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt,
und die Welt im hellen Morgen steht,
setzt er sich auf seinen Thron der Wahrheit,
wo kein Schatten mehr besteht.
Alle Völker werden vor ihm stehen,
keiner kann sich dort verstecken,
denn er sieht nicht Rang und Namen –
nur die Liebe in den Händen.
Und er ruft die einen zu sich:
„Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters,
denn ich war hungrig – ihr habt mich gespeist,
ich war durstig – ihr habt mir Wasser gereicht.“
Doch die anderen hören Worte,
die schwer wie ein Winterwind wehn:
„Ich war fremd – und ihr habt mich nicht aufgenommen,
ihr seid einfach weitergegangen.“
Refrain
Was ihr dem Geringsten nicht getan habt,
habt ihr mir auch nicht getan.
Ich stand mitten auf euren Straßen,
doch ihr seid an mir vorbeigegangen.
Ich war müde, ich war verloren,
ich war einer ohne Namen.
Doch ich war näher, als ihr dachtet –
und wartete auf eure offenen Armen.
Strophe 2
„Ich war hungrig“, sagt der König leise,
„doch ihr habt mir kein Brot gebracht.
Ich war durstig in euren Städten,
doch ihr habt mich nicht bedacht.
Ich war fremd vor euren Türen,
und ihr habt sie fest verschlossen.
Ich war nackt und ohne Würde,
doch ihr habt mich nicht bekleidet.“
Die Menschen fragen voller Staunen:
„Herr, wann sahen wir dich so?“
Hungrig, durstig, fremd und frierend –
wann geschah das irgendwo?
Doch seine Stimme klingt wie Wahrheit,
klarer als ein Glockenschlag:
„Was ihr einem meiner Geringsten
nicht getan habt – das gilt mir an diesem Tag.“
Refrain
Was ihr dem Geringsten nicht getan habt,
habt ihr mir auch nicht getan.
Ich stand mitten auf euren Straßen,
doch ihr seid an mir vorbeigegangen.
Ich war müde, ich war verloren,
ich war einer ohne Namen.
Doch ich war näher, als ihr dachtet –
und wartete auf eure offenen Armen.
Strophe 3
Ich war krank in einem Zimmer,
wo kein Besuch die Stille bricht.
Ich war hinter kalten Gittern,
doch ihr kamt und fragtet nicht.
Ich war einer von den Vielen,
die man leicht übersieht.
Ein Gesicht in eurer Menge,
das im Alltag untergeht.
Doch der König sagt am Ende:
„Alles, was ihr hier getan –
jedem kleinen, schwachen Menschen –
das habt ihr für mich getan.“
Bridge
Vielleicht stand ich an der Haltestelle,
vielleicht saß ich still im Zug.
Vielleicht war ich der, den keiner kannte,
den niemand beim Namen rief.
Vielleicht war ich der vor eurer Tür,
im Regen dieser Nacht.
Und ich hoffte auf ein kleines Licht,
das jemand für mich entfacht.
Refrain (groß, wiederholt)
Was ihr dem Geringsten nicht getan habt,
habt ihr mir auch nicht getan.
Ich stand mitten auf euren Straßen,
doch ihr seid an mir vorbeigegangen.
Doch jede Hand, die sich öffnet,
jede Liebe, die neu begann,
leuchtet heller als tausend Sterne –
weil sie mich erreichen kann.
Outro (sanft)
Wenn der Menschensohn einst wiederkommt
und die Welt im Morgen steht,
wird nur eine Frage bleiben:
wo die Liebe wirklich lebt.
Darum sieh den Menschen neben dir,
der vielleicht im Schatten stand –
denn im leisesten deiner Schritte
liegt das Herz von Gottes Hand.





Wow.
Was für Worte. Was für ein Spiegel.
Unglaublich, wie stark diese Worte Jesu aus Matthäus 25 heute klingen können.
Danke, dass du bei KI-Andacht Folge 909 – „Was ihr nicht getan habt“ dabei warst.
Gott segne dich.
Amen.
