161 – Im Sturm des Lebens: Wie Glaube und Vertrauen uns durch die dunkelsten Zeiten führen

161 – Im Sturm des Lebens: Wie Glaube und Vertrauen uns durch die dunkelsten Zeiten führen

Wir können unsere Probleme auf Gott abwerfen, DALL·E, prompted by Michael Voß
Wir können unsere Probleme auf Gott abwerfen, DALL·E, prompted by Michael Voß

Liebe Leserinnen und Leser im Internet, liebe Hörerinnen und Hörer des Podcasts,

in den stürmischen Meeren unseres Lebens, inmitten der tosenden Wellen der Verzweiflung, finden wir oft uns selbst am Rande des Zorns, an der Schwelle des Schreiens, verloren in der Dunkelheit unserer eigenen Ratlosigkeit. Es sind diese Momente, die unseren Glauben, unsere Geduld und unsere Entschlossenheit auf die Probe stellen. Doch es ist genau in diesen Augenblicken, dass wir uns an die Weisheit erinnern sollten, die in den alten Schriften verankert ist, und erkennen, dass wir in der Tat nicht allein sind.

Stellen Sie sich vor, ein Mann namens Simon, nicht unähnlich jedem von uns, durchlebt eine solche Phase des Lebens. Einst voller Hoffnung und Träume, findet er sich plötzlich in einem Strudel von Herausforderungen wieder, die ihn an den Rand der Verzweiflung treiben. Sein Job, seine Beziehungen, seine innere Ruhe – alles scheint aus den Fugen zu geraten. Simon fühlt sich, als würde er gegen Windmühlen kämpfen, ohne Aussicht auf Sieg oder Ruhe.

In diesem dunklen Kapitel seines Lebens erinnert sich Simon an die Worte, die sein Großvater einst mit ihm teilte, Worte, die aus der alten Schrift stammen.

„Wirf deine Last auf den Herrn, und er wird dich erhalten; er wird den Gerechten niemals wanken lassen.“

Psalm 55:23

In seiner Verzweiflung beginnt Simon, diesen Vers zu meditieren, und findet Trost in dem Gedanken, dass er seine Lasten nicht allein tragen muss.

Aber wie wandelt man diese Worte in Taten um? Wie findet man Frieden inmitten des Sturms?

Lassen Sie uns zurückblicken auf die Geschichte eines anderen Mannes, des Apostels Paulus, der uns ein lebendiges Beispiel dafür gibt, wie man in den schwierigsten Zeiten standhaft bleibt. Gefangen, verfolgt, und oft dem Tode nahe, fand Paulus immer noch die Kraft, zu sagen:

„Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht, Christus.“

Philipper 4:13

Paulus‘ Geheimnis lag nicht in seiner eigenen Stärke, sondern in seiner unerschütterlichen Überzeugung, dass durch den Glauben an Christus, jede Last leichter wird, jede Herausforderung überwindbar.

Wie Simon, könnten auch wir uns fragen: Wo finden wir diese Kraft? Die Antwort liegt in der Stille, im Gebet, im Vertrauen auf Gott. Es ist die Kunst, in unseren schwierigsten Momenten innezuhalten und zu erkennen, dass wir Teil eines größeren Plans sind, dass unsere Kämpfe, so intensiv sie auch sein mögen, nicht das Ende unserer Geschichte markieren.

Es erfordert Mut, in Zeiten des Zorns und der Verzweiflung zu vertrauen und zu hoffen. Doch gerade dieser Mut, diese Entscheidung, nicht aufzugeben, öffnet die Tür zu innerem Frieden und Erneuerung. Simon, durch seine Reise, lernte, dass in der Annahme seiner Schwachheiten und im Vertrauen auf eine höhere Macht, eine unerwartete Stärke liegt.

Diese Geschichten, seien sie aus dem Leben von Simon, Paulus, oder unseren eigenen, dienen als Erinnerung daran, dass in jedem Ende ein neuer Anfang liegt, in jeder Verzweiflung eine Hoffnung. Sie laden uns ein, über unsere eigenen Kämpfe hinauszublicken und zu erkennen, dass wir, auch wenn wir fallen, wieder aufstehen können, gestärkt durch den Glauben und die Gewissheit, dass wir niemals allein sind.

In der Bibel stehen viele aufmunternde Geschichten, DALL·E, prompted by Michael Voß
In der Bibel stehen viele aufmunternde Geschichten, DALL·E, prompted by Michael Voß

So, in den Momenten, in denen Sie am liebsten schreien würden, erinnern Sie sich an Simon, an Paulus, und an die unzähligen anderen, die vor uns gingen. Erinnern Sie sich daran, dass in der Dunkelheit das Licht am hellsten scheint, und dass nach dem stürmischsten Meer immer die Ruhe folgt. Lassen Sie uns unsere Lasten auf den Herrn werfen, in dem Vertrauen, dass wir durch ihn die Kraft finden werden, jeden Sturm zu überstehen.

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