1014 – Wenn die Erde bebt

1014 – Wenn die Erde bebt

Erdbeben in Vernezuela, ChatGPT
Erdbeben in Vernezuela, ChatGPT

Schön, dass du heute kurz innehältst.

„Darum fürchten wir uns nicht, wenn auch die Erde erbebt und die Berge mitten ins Meer sinken.“
Psalm 46,3

Vor wenigen Stunden wurde Venezuela von zwei schweren Erdbeben erschüttert. Innerhalb von nur 39 Sekunden trafen Erdstöße der Stärke 7,2 und 7,5 den Norden des Landes. Zahlreiche Gebäude stürzten ein, auch in der Hauptstadt Caracas. Nach bisherigen offiziellen Angaben kamen mindestens 32 Menschen ums Leben, mindestens 700 wurden verletzt. Die Rettungsarbeiten dauern noch an, während mehr als zwanzig Nachbeben die Einsätze erschweren. Gleichzeitig befürchtet die US-Geologiebehörde, dass die Zahl der Todesopfer am Ende in die Tausende gehen könnte. Für unzählige Familien sind dies Stunden voller Angst, Ungewissheit und Trauer.

Solche Nachrichten lassen uns nicht kalt. Sie erinnern uns daran, wie zerbrechlich unser Leben ist. Was eben noch selbstverständlich schien, kann sich innerhalb weniger Sekunden verändern. Häuser, Straßen und ganze Lebenspläne können ins Wanken geraten.

Psalm 46 spricht genau in eine solche Erschütterung hinein. Er tut nicht so, als wäre alles halb so schlimm. Die Erde bebt. Berge wanken. Menschen haben Angst. Und doch steht mitten in diesem Psalm die Zusage: Gott ist Zuflucht und Stärke.

Das ist keine einfache Antwort auf Leid. Aber es ist ein Halt mitten im Leid. Jesus Christus geht dem Schmerz der Menschen nicht aus dem Weg. Er sieht die Verletzten, die Trauernden, die Suchenden, die Helfenden. Er ist nicht fern von den Trümmern dieser Welt.

Gebet inmitten der Unsicherheit (Motivbild, nicht real), ChatGPT
Gebet inmitten der Unsicherheit (Motivbild, nicht real), ChatGPT

Darum beten wir heute für Venezuela. Für die Menschen, die Angehörige verloren haben. Für die Verletzten. Für alle, die noch vermisst werden. Für Rettungskräfte, Ärztinnen, Ärzte und Helfer. Und auch für alle, deren eigenes Herz heute bebt.

Herr Jesus Christus,

wir bringen dir die Menschen in Venezuela.

Sei den Trauernden nahe. Stärke die Verletzten. Schütze die Verschütteten und alle, die noch auf Rettung hoffen.

Gib den Rettungskräften Kraft, klare Gedanken und sichere Wege. Bewahre sie bei jedem Einsatz und lass Hilfe rechtzeitig ankommen.

Tröste die, die Angst vor weiteren Nachbeben haben. Halte die Familien, die nicht wissen, wie es weitergeht.

Und wenn auch unser eigenes Leben erschüttert wird, erinnere uns daran: Du bleibst.

Du bist unsere Zuflucht, wenn der Boden wankt.

Du bist unsere Hoffnung, wenn Worte fehlen.

Amen.

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