176 – Gemeinsam auf dem Weg – Ein Dialog über Rollen und Gleichwertigkeit

176 – Gemeinsam auf dem Weg – Ein Dialog über Rollen und Gleichwertigkeit

Daniel und Vici, DALL·E, prompted by Michael Voß
Daniel und Vici, DALL·E, prompted by Michael Voß

Guten Tag, liebe Gemeinde, liebe Freunde der Worte, die uns leiten und die wir teilen. Heute lade ich euch ein, Zeugen eines Gesprächs zwischen Daniel und Vici zu werden, die sich mit einer Frage auseinandersetzen, die in christlichen Kreisen oft zu Diskussionen führt: Wie stehen Mann und Frau in Beziehung zueinander, und was sagt die Bibel zu ihrer Rollenverteilung?

Daniel beginnt: „Vici, ich habe mich gefragt, wie wir das Wort aus Epheser 5:22 verstehen sollten, wo es heißt: ‚Die Frauen seien ihren Männern untergeordnet wie dem Herrn; denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Gemeinde ist.‘ Wie siehst du das?“

Vici nickt bedächtig und erwidert: „Das ist ein Vers, der oft Missverständnisse aufwirft. Aber für mich ist es wichtig, den Kontext und die Gesamtbotschaft der Bibel zu betrachten. Schauen wir uns doch Kolosser 3:18-19 an: ‚Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter, wie es sich im Herrn geziemt. Ihr Männer, liebt eure Frauen und seid nicht bitter gegen sie.'“

„Ja, das ist ein guter Punkt“, fügt Daniel hinzu. „Es geht also nicht nur um Unterordnung, sondern auch um Liebe und Respekt. Und dann gibt es auch noch Galater 3:28: ‚Da ist nicht mehr Mann noch Frau; denn ihr seid alle einer in Christus Jesus.'“

Vici lächelt: „Genau, und das zeigt uns, dass wir in Christus alle den gleichen Wert haben. Es geht nicht darum, dass einer dem anderen untergeordnet ist, sondern dass wir in Liebe und Respekt miteinander umgehen und jeder die Rolle annimmt, die ihm oder ihr am besten dient.“

Daniel nickt: „Ich denke, es geht darum, einander zu unterstützen und zu fördern, und nicht darum, Macht über den anderen auszuüben. Wir sind Partner auf einem Weg, den wir gemeinsam gehen, jeder mit seinen Gaben und Fähigkeiten.“

Vici stimmt zu: „Und diese Partnerschaft ist es, die unser Zuhause zu einem Ort des Friedens und der Liebe macht, wo jedes Kreuz, das wir tragen, uns näher zu Gott und zueinander führt.“

So, liebe Freunde, lasst uns in dieser Gemeinschaft der Gleichwertigkeit einander beistehen, unsere Stärken teilen und unsere Schwächen gemeinsam tragen. Lasst uns in unseren Häusern und Herzen einen Raum schaffen, in dem jeder wachsen und gedeihen kann, im Lichte dessen, was Christus uns gelehrt hat.

Kommt und seid Teil dieser Gemeinschaft, in der wir uns gegenseitig stärken, füreinander einstehen und so den Weg des Glaubens gemeinsam beschreiten. Amen.

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