89 – Wissen, Glauben und Zweifel

89 – Wissen, Glauben und Zweifel

Die Bibel mit dabei, , DALL·E, prompted by Michael Voß
Die Bibel mit dabei, DALL·E, prompted by Michael Voß

Liebe Gemeinde,

heute sprechen wir über drei wesentliche Aspekte unserer spirituellen Reise: Wissen, Glauben und Zweifel. In diesem Prozess des Verständnisses finden wir die biblische Definition des Glaubens als Ausgangspunkt.

1. Der Glaube nach der Bibel

In Hebräer 11,1 heißt es:

„Der Glaube ist die Gewissheit dessen, was man hofft, und das Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht.“

Dieser Vers zeigt uns, dass Glaube über das bloße Wissen hinausgeht. Er umfasst eine tiefe Gewissheit und Vertrauen in das, was jenseits unserer physischen Wahrnehmung liegt.

2. Glaube vs. Wissen

Wissen basiert auf Fakten, Beobachtungen und Erfahrungen. Es ist greifbar und oft empirisch belegt. Glaube hingegen ist die Brücke zwischen dem, was wir wissen, und dem, was jenseits unseres Verständnisses liegt. Er verlangt von uns, über die Grenzen des Sichtbaren hinauszugehen und Vertrauen in das Göttliche zu setzen.

3. Der Zweifel

Zweifel ist ein natürlicher Teil der menschlichen Erfahrung. Er stellt unsere Überzeugungen in Frage und fordert uns heraus, tiefer zu graben. In Jakobus 1,6 wird der Zweifel wie folgt beschrieben:

„Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht.“

Zweifel kann, wenn er konstruktiv genutzt wird, unseren Glauben stärken und vertiefen, indem er uns anregt, nach Antworten und größerem Verständnis zu suchen.

4. Die Bedeutung des Glaubens seit Jesus‘ Geburt

Seit der Geburt Jesu vor zwei Jahrtausenden haben Christen Glaubenserfahrungen weitergegeben. Diese Überlieferung von Glaubenserfahrungen bildet das Fundament unserer Gemeinschaft. Durch die Geschichten in der Bibel, die Lehren Jesu und die Erfahrungen der Heiligen erkennen wir, wie Glaube die Generationen durchquert hat, indem er Hoffnung, Trost und Richtung bietet.

Jesus erzählt über den Glauben, DALL·E, prompted by Michael Voß
Jesus erzählt über den Glauben, DALL·E, prompted by Michael Voß

Zusammenfassend erkennen wir, dass Wissen, Glaube und Zweifel zusammenwirken, um unseren spirituellen Weg zu formen. Während Wissen uns ein solides Fundament gibt, lädt uns der Glaube ein, über das Bekannte hinauszugehen. Und der Zweifel? Er dient als Katalysator, der unseren Glauben testet und stärkt. In diesem Dreiklang entfaltet sich unsere Beziehung zu Gott.

Amen.

Das Andachts-Thema entstand übrigens nach einer Diskussion auf Twitter / X. Ein Nutzer glaubt daran, dass es Gott nicht gibt.
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