107 – Im Glauben Heimat finden: Trost und Hoffnung in Zeiten des Verlustes

107 – Im Glauben Heimat finden: Trost und Hoffnung in Zeiten des Verlustes

Das Badezimmer hat Schimmel angesetzt, ChaptGPT 4, prompted by Michael Voß
Das Badezimmer hat Schimmel angesetzt, ChaptGPT 4, prompted by Michael Voß

Liebe Gemeinde,

heute möchte ich über ein Thema sprechen, das uns alle betrifft: das Zuhause, die Heimat. Ein Ort, der uns Geborgenheit und Sicherheit gibt, ein Rückzugsort, wo wir uns wohlfühlen und unsere Batterien wieder aufladen können. Aber was geschieht, wenn dieses Heim, unser sicherer Hafen, plötzlich nicht mehr bewohnbar ist?

Stellen Sie sich vor, ein Christ erzählt Ihnen von seiner Wohnung, die er wegen Feuchtigkeitsproblemen und Schimmel im Bad verlassen musste. Er lebt nun im Hotel, fern seiner gewohnten Umgebung. Sein Heim, der Ort, an dem er Freunde und Familie empfangen könnte, ist ihm genommen. Seine Sehnsucht nach diesem vertrauten Ort ist groß, doch er kann nicht zurück. Die Reparaturarbeiten sind gestoppt, da sich zwei Versicherungen nicht einigen können. Eine verzweifelte Lage, die nicht nur auf das Gemüt, sondern auch auf die Gesundheit schlägt.

Diese Geschichte erinnert uns daran, dass unser physisches Zuhause vergänglich und verwundbar ist. Sie lenkt unseren Blick auf etwas Höheres, auf unser spirituelles Heim. In der Bibel, im 2. Korinther 4,18, heißt es:

„So achten wir nicht auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare; denn das Sichtbare ist vergänglich, das Unsichtbare aber ist ewig.“

Dieses Zitat lehrt uns, dass wir unseren Blick auf das Ewige, das Unvergängliche richten sollten.

In solchen Zeiten der Prüfung und des Verlustes erinnert uns Jakobus 1,2-3:

„Erachtet es für lauter Freude, meine Brüder, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen geratet, wissend, dass euer Glaube, wenn er bewährt ist, Geduld wirkt.“

Diese Worte laden uns ein, in schwierigen Zeiten unseren Glauben und unsere Geduld zu stärken.

Wir sollten auch nicht vergessen, dass Gott in allem, auch in den Herausforderungen des Lebens, bei uns ist. Psalm 23,4 versichert uns:

„Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.“

In den dunkelsten Stunden sind wir nicht allein; Gott begleitet uns und bietet Trost und Führung.

Liebe Gemeinde, die Geschichte unseres Bruders im Glauben erinnert uns daran, dass unser wahres Heim nicht in den Wänden und Dächern liegt, die wir unser Zuhause nennen. Unser wahres Heim ist bei Gott, in seinem ewigen Reich. In Johannes 14,2 sagt Jesus:

„In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch die Stätte zu bereiten.“

Beten im Wohnzimmer, ChaptGPT 4, prompted by Michael Voß
Beten im Wohnzimmer, ChaptGPT 4, prompted by Michael Voß

Lasst uns also in Zeiten der Entbehrung und des Verlustes unseren Blick auf Gott richten, der unser ewiges Heim bereitet. Lasst uns Trost in seinem Wort finden und die Gewissheit haben, dass er uns niemals verlässt.

Amen.

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