46 – Die Neugier auf Jesus: Wie Zachäus zu ihm fand – Eine Anleitung für Suchende

46 – Die Neugier auf Jesus: Wie Zachäus zu ihm fand – Eine Anleitung für Suchende

Der Zöllner Zachäus spricht mit Jesus Christus, DALL·E, prompted by Michael Voß
Der Zöllner Zachäus spricht mit Jesus Christus, DALL·E, prompted by Michael Voß

Liebe Gemeinde,

heute möchte ich mit euch über die Geschichte von Zachäus sprechen, einer Geschichte, die uns zeigt, wie jemand, der neugierig auf Jesus ist, den Weg zu ihm finden kann, ganz gleich, welche Zweifel oder Schuld in seinem Herzen lasten.

In Lukas 19,1-10 lesen wir:

„Und er [Jesus] ging hinein und zog durch Jericho. Und siehe, da war ein Mann mit Namen Zachäus, der war ein Oberer der Zöllner und war reich. Und er begehrte Jesus zu sehen, wer er wäre, und konnte es nicht weg – en der Menge; denn er war klein von Gestalt. Und er lief voraus und stieg auf einen Maulbeerbaum, um ihn zu sehen; denn dort sollte er vorüberkommen. Und als Jesus an den Ort kam, sah er auf und wurde aufmerksam auf ihn und sprach zu ihm: Zachäus, steig eilend herunter; denn heute muss ich in deinem Hause einkehren. Und er stieg eilend herunter und nahm ihn auf mit Freuden. Da sie das sahen, murrten sie alle und sprachen: Bei einem Sünder ist er eingekehrt. Zachäus aber trat vor den Herrn und sprach: Siehe, Herr, die Hälfte von meinem Gut gebe ich den Armen, und wenn ich jemand betrogen habe, so gebe ich es vierfach zurück. Jesus aber sprach zu ihm: Heute ist diesem Hause Heil widerfahren, weil auch dieser ein Sohn Abrahams ist. Denn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.“

Die Geschichte von Zachäus ist eine Geschichte der Hoffnung für uns alle. Zachäus war ein Mann, der von vielen als Sünder betrachtet wurde, aber er hatte eine Neugierde in seinem Herzen, die ihn auf einen Baum klettern ließ, nur um Jesus zu sehen. Und was geschah? Jesus sah nicht nur Zachäus, sondern erkannte auch sein Verlangen und lud sich selbst in Zachäus‘ Haus ein.

Dies erinnert uns daran, dass Jesus uns so annimmt, wie wir sind. Ihr müsst keine makellosen Menschen sein, um zu ihm zu kommen. Die Bedingung, um Christ zu werden, ist nicht, perfekt zu sein. In Matthäus 11,28 sagt Jesus:

„Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“

Eure Schuld, eure Zweifel und eure Lasten könnt ihr vor ihm ablegen. Er wird euch erquicken und euch Frieden schenken.

Ihr fragt euch vielleicht, ob ihr den Glauben an Jesus annehmen könnt, während ihr Schuld auf euch geladen habt. Die Antwort lautet: Ja, absolut! Die Bedingung für die Annahme Christi ist nicht die Abwesenheit von Sünde, denn die Bibel sagt in Römer 3,23:

„Denn alle haben gesündigt und ermangeln der Herrlichkeit Gottes.“

Wir sind alle Sünder, aber die gute Nachricht ist, dass Jesus gekommen ist, um Sünder zu erretten.

Die Bedingung für die Annahme Christi ist der Glaube. In Epheser 2,8-9 lesen wir:

„Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch den Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme.“

Christ zu werden bedeutet, Jesus als unseren Erlöser und Herrn anzunehmen und ihm zu vertrauen.

Der Apostel Johannes schreibt in 1. Johannes 1,9:

„Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.“

Jesus ist bereit, uns von unseren Sünden zu reinigen, wenn wir sie vor ihm bekennen.

Liebe Freunde, lasst euch von Zachäus inspirieren, der trotz aller Hindernisse und Sünden neugierig auf Jesus war und ihn in sein Leben ließ. Jesus wartet darauf, dass auch ihr ihn in euer Leben einladet.

Jeder ist willkommen, DALL·E, prompted by Michael Voß
Jeder ist willkommen, DALL·E, prompted by Michael Voß

Gott erwartet nicht von uns, perfekt zu sein, bevor wir zu ihm kommen. Er lädt uns ein, so wie wir sind, mit all unseren Fragen, Zweifeln und Sünden. Kommt zu Jesus, wie Zachäus es tat, mit eurem Verlangen nach Vergebung, Liebe und Hoffnung. Er wird euch annehmen, eure Sünden vergeben und euch auf den Weg der Veränderung und des Lebens führen.

In Jesaja 1,18 sagt der Herr:

„Kommt her, wir wollen miteinander rechten… wenn eure Sünden wie Scharlach sind, sollen sie weiß werden wie Schnee.“

Lasst uns heute zu Jesus kommen, so wie wir sind, und ihm unsere Herzen öffnen. Er wird uns annehmen und uns auf einen Weg der Vergebung und des Lebens führen.

Amen.

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